Karin Kinast

Pressestimmen

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FEDERSTRICHE

FEDERSTRICHE

„Mal Romantik, mal Spott: LANDSCHREIBER - im neuen Sammelband präsentieren Autoren große Themenvielfalt. (...) Stadtschreiber kennt man, Schriftsteller, die für eine befristete Zeit in einer Stadt als Chronist und Literaturvermittler wirken. Die Landschreiber aber gibt es nur in Rheinhessen und das sehr erfolgreich seit etwas mehr als drei Jahren. Das Konzept der siebenköpfigen Autorengruppe, sich bei den Lesungen ihrer Geschichten jeweils auf ein Stichwort oder ein Motto festzulegen, ist immer wieder aufs Neue überraschend, zeigt es doch die unterschiedlichen Schreibstile und Interpretationen des Septetts auf. So war es nur eine Frage der Zeit, dass eine Auswahl der bereits vorgetragenen Werke in einem Sammelband zusammengefasst wurde." (Sonja Bloß in: Allgemeine Zeitung Alzey vom 03.11.2016)

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Henriette und das Dampfross“ – Lesung in der Geistermühle am 12. Sept. 2010

Henriette und das Dampfross

FLONHEIM (...) Begeisterung statt Geistesfurcht. Tag des Offenen Denkmals. Die Mühle zwischen Flonheim und Wendelsheim lockt viele Besucher (…) Auch den Kindern wurde es nicht langweilig: Bei der Lesung aus „Henriette und das Dampfross“, die nicht nur Zuhören, sondern auch Singen, Malen und Bilder anschauen beinhaltete, waren sie hin und weg. Schließlich handelt die Geschichte von der Geistermühle, genau dem Ort, an dem sie noch bis vor kurzem selbst gespielt hatten. Karin Kinast, Autorin und gebürtige Österreicherin, schreibt neben Kinderbüchern auch Kurzgeschichten und Gedichte. Aber es ist ihr ein Anliegen, Kindern Wissen zu vermitteln und zu erklären, wie es früher war, als es noch keine Playstation gab. Deshalb spielt auch ihr Buch im 19. Jahrhundert, wo die Kinder noch im Steinbruch arbeiten und zu Fuß zur Schule laufen mussten. „Es war klasse mit den Kindern. Sie waren so interessiert und haben mich regelrecht ausgefragt“, erzählt die Autorin begeistert. Auch der kleine Jan, der in die vierte Klase geht, kommt aus dem Staunen nicht mehr raus: „Das Buch war voll cool!“ Und so wird man auch die nächsten 300 Jahren noch über die Geistermühle reden, nur vielleicht jetzt mit mehr Begeisterung und weniger Angst. (Tatjana Thamerus in: Allgemeine Zeitung vom 15.09.2010)

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Kulturverein präsentiert Krimi-Anthologie „STEINreich

STEINreich

FLONHEIM (…) Damit waren die Autorinnen und Autoren am Wort. Gitarrist Dominik Kleila geleitete das Publikum musikalisch in die originell gestaltete Orangerie. Die großen Stellwände der Fotoausstellung mit Steinbruchmotiven, beigeschaffte Mordssteine und Mordswerkzeuge und die idyllischen Tontrulli der Wallertheimer Künstlerin Heidi Seidler schufen die passende Steinbruch-Krimi-Atmosphäre. Doch „die Idylle Flonheims am Rande der landschaftlich reizvollen Rheinhessischen Schweiz ist gestört“, das kündigen zumindest die Herausgeber in der Vorbemerkung zur Anthologie an. „Die Fremdenverkehrsgemeinde zeigt sich in anderem Licht. Wer ihre Bekanntheit in Stein und Wein erleben möchte, wird sich wundern. Mit viel Fantasie und kriminalistischem Gespür, gefärbt mit Lokalkolorit und gewürzt mit einer Prise Humor, haben dazu beigetragen: Victoria Carvalli, Thomas Dreher, Diana Heimann, Uwe Jung, Karin Kinast, Timothy Mc Neal, Margarete Thiemann, Klaus Wachowski und Stefan Wegner. (Karin Kinast in: Allgemeine Zeitung vom 03.09.2008)

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Trullo am Schneeberg“ – Lesung in der Geistermühle am 3. Mai 2008

Trullo am Schneeberg

Selten zuvor war eine Lesung so gut inszeniert worden wie „Trullo am Schneeberg“. Der Autorin Karin Kinast und der Illustratorin Pilar Rispa gelang in gerade zu idealster Weise den Garten der Geistermühle in Uffhofen als erlebbare Kulisse für ihr Science-Fiction-Märchen „Trullo am Schneeberg“ zu nutzen. Dort wo Geli, das verträumte Wassergeistmädchen lebt und in die Wiesbachschule geht, Trullo, der erfinderische Trullianerjunge mit seiner Rakete abstürzte, tauchten Kinder wie Erwachsene gleichermaßen schnell in die Welt der Wassergeister und des weißen Planeten Trullo-Beta-X ein. „Trullo am Schneeberg“ ist eine Fabel über Freundschaft trotz Unterschiedlichkeit. Darüber hinaus wurde fantasievoll erklärt, warum Weinberge keine Berge sind, Menschen Brot in den Mund schieben sowie die Vorteile von Saugnapfsprungfederbeinen. (Jürgen Diehl, homepage KIT)

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Karin Kinast, Herbstzeitlos, Gedichte. Iatros Verlag, Dienheim 2008 (Rezension)

Herbstzeitlos

Der Titel hat mich direkt angesprochen, genau wie das verwischte Titelbild. Der Inhalt hält meinen Erwartungen stand: Herbstzeitlos versammelt stilvoll-schlichte Gedichte, lange und kurze, brillante und schlichte. Die Autorin gibt in ihnen ausschnittweise Facetten ihres Lebens preis: Erkenntnisse, Einflüsse, Eindrücke und Erlebtes. Das ist manchmal sehr bildreich, manchmal auch wunderbar verschlungen und spielerisch, aber immer poetisch. Diese Lyrik eignet sich wunderbar zum Träumen, zum Abschalten und Weiterspinnen. Manches (nicht alles) eignet sich sogar für einen gerahmten Platz an der Wand. Immer wiederkehrende Motive sind dabei die Natur in ihrer Wechselhaftigkeit und die Erinnerungen des eigenen Lebens. Die sinnlichen Erfahrungen an der frischen Luft bieten den Rahmen für die Reflexionen. Das sympathische an Karin Kinast ist, so viel lässt sich bei der Lektüre feststellen, dass sie ein Mensch ist wie du und ich. Allerdings einer, dessen Gedichte es wirklich verdient haben, gelesen und reflektiert zu werden. Warme Empfehlung für alle Lyrik-Leser! (Kalinka, erschienen in „Der Siebenstein“ Ausgabe 6/2008)

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„Eine Linzerin zum Entschlüsseln“ (Rezension „Vom Ziehen und Brechen und von der Liebe“)

Vom Ziehen und Brechen und von der Liebe

Einfach zum Nachdenken sind jene zehn Geschichten, die die Linzer Lehrerin zum Band „Vom Ziehen und Brechen und von der Liebe“ vereint. Im Zentrum stehen bei allen die (vermeintlichen) Gegensätzlichkeiten der Welt – Bewegung und Stillstand, Anfang und Ende, Ziehen und Brechen. Die Autorin bedient sich dabei eines poetischen Prosastils, vermittels sie eindrucksvolle Stimmungsbilder zeichnet. Einige der Texte tragen autobiografische Züge, etwa ein Reisebericht über eine Zugfahrt von Wien nach Mainz, ohne dass sich Kinast ausschließlich der Präsentation realen Lebens verschreiben würde. Andere Geschichten erinnern an diffuse Traumbilder, deren verborgene Zusammenhänge zum Entschlüsseln anregen. (Elke Brandstätter, Redaktion Buch 2001)

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„Noch halten meine Träume mich am Leben“ (Rezension „Bis zum letzten Zug“)

Bis zum letzten Zug

In ihren Texten, Gedichten und kleinen Erzählungen, die unter dem Titel „Bis zum letzten Zug“ in der Berliner Corvinus Presse erschienen sind, versucht die Autorin, ihr eigenes Selbst, ihr Dasein / Frausein / Menschsein, innerhalb einer Welt, die von allen positiven Utopien weiter entfernt sind als je zuvor, vorsichtig auszuloten. Die Ergebnisse sind Texte von zum Teil beklemmender Dichte. (…) Karin Kinast setzt sich in ihren Texten auseinander mit ihrer Rolle in einer Welt, die sie ohne große Trauer loslassen und jederzeit gern verlassen würde, wenn da nicht noch einiges zurechtzurücken wäre, wenn da nicht noch ein Funken Hoffnung wäre, dass jeder Traum mit einem Anspruch auf Verwirklichung geboren wird. (…) Stärker noch als die Gedichte thematisieren die Prosatexte die Verzweiflung der Autorin, inmitten des alltäglichen Wahnsinns leben zu müssen. (…) So drischt sie wütend ihre Sätze auf das Papier, oft ohne Punkt und Komma, und schreibt in trunkener Empörung die subjektiven Wahrheiten auf die Straße hinaus. (…) (Peter Klusen, in: Muschelhaufen 1996)

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